Man nehme vier Teile exotischer Natur, drei Teile historischer Tempel und Ruinen, zwei Teile beschauliches Dorfleben und ruehre eine Handvoll Backpacker-Komfort darunter -> und man erhalte so etwas wie Hampi.
Es ist hier wirklich alles in der richtigen Mischung vorhanden, um sich wunderbar wohl zu fuehlen!
Die faszinierenden Ruinen der Stadt Vijayanager aus dem 15. Jahrhundert liegen rund um das Dorf Hampi, inmitten einer aussergewoehnlichen Landschaft aus riesigen, abgerundeten Granitfelsen, ueppigen Reisfeldern und Bananenplantagen.
Wir verbringen unsere erholsamen Tage hier, indem wir zu Fuss die Umgebung erkunden und je nach Lust und Laune, mit einem Rucksack voller Fruechte, laenger oder kuerzer Rast machen.
Am ersten Tag, setzten wir uns beispielsweise auf die Felsen am Fluss und schauten staunend einem Fischerpaar zu, welches uns immer wieder herzlich zuwinkte und versuchte uns die einzelnen Schritte des Fischens zu erklaeren.
In diesem kleinen, runden Booten, verbringen die Fischer den halben Tag.
Auch machten wir eine Fuehrung durch die Tempel und Ruinen mit, wo uns am Schluss der wortgewandte Goverment-Guide einen Kochkurs bei seiner Frau verkaufte.
Obschon wahrscheinlich nichts gelernt, war es sehr unterhaltsam und speziell, mit Lakshmi (die Frau des Guides), zwei Stunden in ihrer Kueche, die gleichzeitig das Wohnzimmer, Schlafzimmer und auch Buero der gesamten Familie ist (5 x 5 m), zu kochen.
Auch das Nachtessen neben den bereits auf dem Boden schlafenden Kindern war ein Erlebnis...
An einem naechsten schoenen Tag, stiegen wir, eigentlich um bei schoener Aussicht ein Bisschen zu lesen, auf einen der Granitberge. Kurz nachdem wir uns eingerichtet hatten und die schweissnassen Kleider schon wieder am trocknen waren, besuchte uns eine Gruppe von Makaken-Affen.
Unsere Anwesenheit schien sie nicht zu stoeren und so hatten wir ueber eine Stunde Gelegenheit, diese trolligen Haargesellen zu beobachten. Aus naechster Naehe und bei all ihren Taetigkeiten des Affenalltages (nicht zu vergleichen mit Basler Zoo oder WWF 3D Kino in Rust).
Inspiriert durch Gespraeche mit Travellern im Dorf und Empfehlungen von Locals, werden wir wahrscheinlich doch nicht versuchen, nach Goa weiter zu reisen. So werden wir unsere bereits schon jetzt vor Angst zitternden Portemonaies wieder beruhigen und uns fuer Weihnachten die eigenen Kirchen in Erinnerung behalten koennen.
P.S.: Mami, koenntest du der Bananenpalme in meinem Zimmer einmal etwas mehr Wasser geben? Die hier schwimmen praktisch im Wasser, viellecht wirds ja so noch was mit ein wenig Tropen in Uttigen. - Sandro
1 Kommentar:
Wauuu das macht ja richtig gluschtig...
Ligt gloub nid primär am Wasser das usdr Paumä z Uttigen no ke Plantage isch wordä. Wasser hets momentan dr Huufe, auerdings i Form vo Iiskrischtaue. Schnee überall Schnee. Ha zGfüeu wird momentan no grad nüt mit Tropen z Uttigen...
Gniessets und häbet Sorg
Liebi Grüess
Muna
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